Babyleichen 2007

Kinderleichen, tote Babys, tote Neugeborene, von Mutter getötet, Kindesmissbrauch, Mord an Kindern, Mord am Kind, Muttermord, Totschlag Mutter, Kinderklappe, Baby-Klappe, getötete Kinder
Glossar

Anzahl der gefundenen Babyleichen1 2007 in Relation zur Täterschaft: Täterinnen und Täter. Nicht erfasst sind hier die abertausenden jährlichen Abtreibungen, die auf reine Initiative von Frauen zurückgehen.

Zum Vergleich ein Überblick über die letzten Jahre:

Tötung und Aussetzung von Neugeborenen im Vergleich der Jahre 1999-2006

  1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006
(Jan-Apr)
Tötungen/Aussetzung zum Tode 21 17 17 20 31 19 20 11
Lebendaussetzungen 13 11 14 14 12 14 9 4
unklar - 4 - - - - - -

Summe 34 32 31 34 43 33 29 15

Mindestens ein Drittel dieser Fälle ereigneten sich in Städten und Gemeinden, in denen es Babyklappen und Angebote zur anonymen Geburt gibt. Obwohl die Zahl dieser Einrichtungen in Deutschland Rekrodniveau erreicht hat, ist die Zahl der Kindestötungen im Jahre 2006 nicht wesentlich zurückgegangen.

Quelle (inkluse Rechtschreibfehler "Rekrodniveau"): terre des homes, Bott / Swientek (1/2005)

Tötungen/Aussetzung zum Tode 2007

Datum Ort Täter/in Verbrechen Anzahl Umstände
17.01.07 Thörey
(Thüringen)
Mutter Totschlag 1 Am 17.01.07 hatte der neue Besitzer eines seit zwei Jahren leer stehenden Anwesens in Thörey in einem Müllsack die verweste und stark verschmutzte Leiche eines kleinen Mädchens gefunden. Die daraufhin ermittelte 21-jährige Mutter gestand, im April 2005 ein Mädchen geboren und kurz darauf in die Garage des Hauses gebracht zu haben, das sie zuvor mit ihren Eltern und zwei weiteren Schwestern bewohnte hatte.
25.01.07 Thörey
(Thüringen)
Mutter Totschlag 2 Von dem neuen Besitzer des Anwesens bei Abrissarbeiten in der Zwischendecke der Garage (in luftdicht verklebten Kartons) gefunden worden. DNA-Tests hatten ergeben, dass jedes Kind (siehe vorherigen Fall und diesen) von einem anderen Freund der 21 Jahre alten Mutter gezeugt wurde.
Update: 9 Jahre Jugendstrafe wegen Totschlags
30.01.07 Kyritz
(Brandenburg)
--- --- 1* Der Leichnam war in Zeitungspapier eingewickelt und in einer Plastiktüte versteckt, sagte ein Polizeisprecher. Die junge Mutter habe in einer ersten Vernehmung angegeben, das Kind Ende Dezember 2006 tot zur Welt gebracht zu haben. Die Obduktion des Leichnams habe die Aussagen der Frau bestätigt, nach Angaben der Neuruppiner Staatsanwaltschaft gibt es keine strafrechtlichen Ermittlungen.
06.02.07 Morbach
(Rheinland-Pfalz)
Mutter Totschlag 1 Die Staatsanwaltschaft Trier hat gegen eine 26-Jährige Haftbefehl erlassen, weil sie ihr viereinhalb Monate altes Kind ertränkt haben soll. Die Frau hat die Tat gestanden und als Motiv eine schwierige familiäre Situation angeführt.
Urteil: 17.08.07: Neun Jahre Haft wegen Totschlags
09.02.07 Ulm
(Baden-Württemberg)
Mutter Totschlag 1 Eine 18 Jahre alte Frau hat Ende Januar ihre 14 Stunden alte Tochter vorsätzlich getötet. Noch am Tage der Entbindung habe sie die Klinik verlassen. Sie habe sich mit dem Säugling von einem Taxi in die Nähe der elterlichen Wohnung fahren lassen. Auf dem Nachhauseweg habe sie das Kind erstickt und die Leiche im Keller des Gebäudes versteckt. Weil sie danach weder der Hebamme noch einem Kinderarzt einem Kontakt zu dem Kind ermöglichte, wurde die Polizei eingeschaltet. Gegen die 18jährige erhob die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage wegen Totschlags.
22.02.07 Viernheim
(Hessen)
Mutter Totschlag 1 Am 22.02. wurde in einem Gebüsch nahe einer Klinik ein toter Säugling entdeckt. Die 24-Jährige Mutter hatte ihr Kind am 23. Januar auf einer Toilette des Krankenhauses zur Welt gebracht. Der Leichnam des Kindes in dem Gebüsch blieb vier Wochen unentdeckt. Sie habe nach der Geburt den lebenden Säugling in eine Plastiktüte gesteckt und diese in einem Gebüsch vor der Klinik abgelegt.
Update: Urteil: 3½ Jahre Haft wegen Totschlags (27.03.2008)
05.03.07 Rastplatz "Ackerende"
(Schleswig-Holstein)
Mutter Totschlag 1 Ein Autofahrer hat am Montagmorgen auf dem Rastplatz "Ackerende" an der B 201 die Leiche eines neugeborenen Kindes entdeckt. Dem Mann war ein eigenartiges Bündel in einem Graben aufgefallen, wie die NDR 1 Welle Nord berichtete. Der Autofahrer alarmierte die Polizei in Schleswig. Der gesamte Parkplatz zwischen Schuby und Silberstedt (Kreis Schleswig-Flensburg) wurde abgesperrt. Die Obduktion in der Rechtsmedizin Kiel ergab, dass es sich bei der Kinderleiche um einen Jungen handelt. Er habe nach der Geburt noch gelebt, so die Experten. NACHTRAG: - Auf der Suche nach der Mutter des vor einem Jahr bei Ahrenshöft gefundenen toten Babys tappten die Ermittler lange Zeit im Dunkeln. Jetzt belegen medizinische Ergebnisse: Das tote Baby hatte diesselbe Mutter wie der Anfang März auf einem Rastplatz entdeckte tote Säugling.
07.03.07 Herdorf
(Rheinland-Pfalz)
Mutter Totschlag 1 Einen grausigen Fund machte eine Spaziergängerin am Stadtrand von Herdorf. Sie fand auf einem Weidestück an der Wiesenstraße unterhalb der evangelischen Kirche einen toten Säugling. Durch eine einer DNA-Reihenuntersuchung fand man die 16jährige Mutter. das Kind nach einer verheimlichten Schwangerschaft zu Hause zur Welt gebracht zu haben. Das Kind habe nach der Geburt gelebt und geschrien. Die 16-Jährige räumte ein, dass sie dem Säugling den Mund zugehalten habe, um ihn zum Schweigen zu bringen. Das Mädchen wurde dem zuständigen Jugendamt übergeben.
08.03.07 Hötensleben
(Sachsen-Anhalt)
--- --- 1* Die 23 Jahre alte Mutter des toten Jungen hatte sich am Mittwoch in der Uni-Frauenklinik in Magdeburg einer Operation unterzogen, wobei festgestellt wurde, dass die Frau vor wenigen Tagen ein Kind zur Welt gebracht hatte. Die 23-Jährige gab an, den Jungen Ende Februar tot geboren und die Leiche unter dem Bett versteckt zu haben. Die Obduktion hat ergeben, dass das Baby Reife- und Entwicklungsverzögerungen aufgewiesen habe und offenbar unmittelbar nach der Geburt gestorben sei .
08.03.07 Rastede
(Niedersachsen)
Vater Totschlag 1 Ein 18 Jahre alter Vater hat in Rastede im Kreis Ammerland einen dreieinhalb Monate alten Säugling zu Tode geschüttelt. Er habe seinen schreienden Sohn in der Nacht zum Donnerstag beruhigen wollen, sagte der junge Mann nach Polizeiangaben vom Freitag aus. Gegen den Vater erging Haftbefehl wegen Totschlags.
10.03.07 Tauperlitz
(Bayern)
Mutter Mord 1 Das in einem See nahe dem oberfränkischen Hof gefundene Baby ist von seiner Mutter mit einer Decke erstickt worden. Das Kind sei vermutlich unmittelbar nach der Geburt im Herbst 2006 getötet worden. Die 32 Jahre alte Frau habe gestanden, ihren Sohn getötet zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Hof mit. Gegen sie wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen.
11.03.07 Sandersdorf
(Sachsen-Anhalt)
Mutter Mord 1 An einem Badesee in Sandersdorf im Südosten von Sachsen-Anhalt fanden zwei Spaziergängerinnen gestern die Leiche eines neu geborenen Mädchens, das laut Obduktion nach der Geburt mehrere Stunden gelebt hatte. Auch in diesem Fall stellte sich heraus, dass das Kind voll entwickelt und lebensfähig gewesen war. Laut Polizei räumte die Frau ein, den Leichnam am Ufer des Sees abgelegt zu haben. Sie gab an, dass das Mädchen tot geboren wurde. Vieles deute aber darauf hin, dass die Mutter ihr Kind erstickt habe. Gegen die 27 Jahre alte Mutter Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden.
Urteil: Elfeinhalb Jahre Haft. Sie hatte Mädchen zur Welt gebracht und es etwa vier Stunden später so lange an ihren Körper gedrückt, bis es tot war. Die Tatsache, dass die arbeitslose Frau von insgesamt fünf Schwangerschaften drei abgebrochen hatte, wertete das Gericht als «Ausdruck von Schlamperei, Gleichgültigkeit und Faulheit».
Am Schuldspruch " Totschlag " hatten die Karlsruher Bundesrichter nach dem Prozess am Landgericht Dessau-Roßlau im November 2007 nichts zu bemängeln. Wohl aber an der Strafhöhe. "Unvertretbar hoch", monierte der BGH im August 2008. Sie "überschreitet das für vergleichbare Fälle übliche Maß".
Neues Urteil:Sabine H. muss für sieben Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Die Verurteilte hat die Möglichkeit erneut in Revision zu gehen.
17.03.07 Hamburg
(Hamburg)
Mutter Totschlag 1 Im Hamburger Stadtteil Osdorf ist die Leiche eins neugeborenen Mädchens entdeckt worden. Ein Passant fand das tote Baby in einer Plastiktüte vor einem Wohnhaus. Das neugeborene Mädchen ist auf schreckliche Weise umgebracht worden: Das lebende Baby wurde offenbar aus einem Hochhaus in den Tod geworfen. Nach den Ergebnissen der Obduktion der Babyleiche, die am Samstagmittag auf einem Rasenstück hinter dem Hochhaus gefunden worden war, war das Kind an schweren Verletzungen nach einem Sturz aus großer Höhe gestorben. Zunächst beschuldigte die Mutter den Kindsvater der Tötung(!), bei weiteren Verhören verstrickte sie sich in Widersprüche. Die zwischenzeitliche Fahndung nach dem Kindsvater wurde eingestellt und gegen die Mutter Haftbefehl veranlasst.
19.03.07 Kiel
(Schleswig-Holstein)
Mutter Totschlag 1 Gegen eine etwa 30 Jahre alte Kielerin wurde Haftbefehl wegen der mutmaßlichen Tötung eines Babys erlassen, dieser wurde unter Auflagen aber außer Vollzug gesetzt. Nach einem Anfang vergangener Woche (Hinweis: 12.03.-18.03.) erhaltenen Hinweis hatte die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung der Wohnung der Frau angeordnet. Dabei entdeckten Beamte den Leichnam. Eine Obduktion im Institut für Rechtsmedizin der Uni-Klinik Kiel ergab, dass das Kind zum Zeitpunkt der Geburt gelebt hatte und von der Mutter ertränkt wurde.
Update: in 04/2008 wurde die Täterin wegen Totschlags zu 2½ Jahren Haft verurteilt. Die milde Strafe hatte das Gericht "wegen der besonderen Belastung der Angeklagten" ausgesprochen.
19.03.07 Kiel
(Schleswig-Holstein)
--- ---? 1* In der Wohnung der Kielerien wurde in einer Tiefkühltruhe eine weitere Babyleiche entdeckt. Da es sich offensichtlich um eine Todgeburt handelte, hat die Staatsanwaltschaft keine Ermittlungen eingeleitet.
20.03.07 Rosenheim
(Bayern)
Mutter Misshandlung 1 Wie die Polizei mitteilte, war das Kind am 20.03.07 tot in seinem Bett aufgefunden worden. An zwei Tagen - am 14. und am 20. März - misshandelte die 20jährige Mutter das schreiende Kind (im Mutter-Kind-Heim!). In der ersten Nacht drückte sie mit voller Wucht auf den Rücken des Kindes. Fünf Rippen brachen dabei. Am 20. März sei das Kind wieder unruhig gewesen, habe geschrien - gegen 4 Uhr nachts und in den Morgenstunden. Die Mutter würgte das Baby, schob ihm zweimal ein Mulltuch als Knebel in den Mund, hielt die Nase zu, machte so das Atmen fast unmöglich. Laut Richter gehe der Tod nicht nachweisbar auf die Misshandlungen zurück.
Urteil: drei Jahre und neun Monate Jugendstrafe wegen dreifacher Misshandlung (07.12.07)
Link
14.04.07 Erfurt
(Thüringen)
Mutter Totschlag 2 In einer Wohnung in Erfurt sind in der Nacht zum Samstag zwei tote Säuglinge gefunden worden. Die Babyleichen wurden nach Angaben der Polizei in einer Tiefkühltruhe entdeckt. Ersten Erkenntnissen zufolge lebte die Frau vom Vater der Kinder getrennt. Die 35jährige Täterin hat inzwischen (15.04.07) ein Geständnis abgelegt: da die Kinder (ein Mädchen und ein Junge, 2002 und 2004 geboren) nicht in ihre Lebensplanung passten hat sie sie in der Tiefkühltruhe entsorgt, wo sie der 15jährige Sohn auf der Suche nach einer Pizza nun fand und die Polizei informierte. Bei dem Jungen sei sicher, dass er nach der Geburt noch mindestens eine halbe Stunde gelebt habe.
Update: Das Landgericht Erfurt verurteilte die Frau wegen zweifachen Totschlags zu zwölf Jahren Haft.
29.04.07 Berlin
(Berlin)
? Totschlag? 1 Das am 23.04.07 mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Berliner Krankenhaus eingelieferte Baby ist tot. Dessen 41-jährige Mutter und ihr Freund werden verdächtigt, das Kind misshandelt zu haben. Der Mann, der nicht der Vater des Kindes ist, sitze in Untersuchungshaft, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage. Der 24-Jährige habe die Vorwürfe bisher abgestritten. Die 41-jährige Mutter des Kindes ist auf freiem Fuß. Da die Schuldfrage nie geklärt werden konnte, kam es zu keiner Verurteilung.
21.05.07 Dippach
(Thüringen)
Mutter Totschlag? 1 Ein sieben Monate alter Junge ist in der Nacht im thüringischen Dippach (Wartburgkreis) getötet worden. Die Mutter des Kleinen wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Kindstötung vorläufig festgenommen. Sie soll den Jungen mit einem Elektrokabel erwürgt haben.
Update: die Täterin hat ein Geständnis abgelegt: "Ich wollte das Kind nicht mehr haben".
Update: Laut Urteil (04/2008) ist die Frau schuldunfähig. Da keine Wiederholungsgefahr bestünde wurde die Frau nicht in psychatrische Betreuung gegeben.
22.06.07 Iserlohn
(Nordrhein-Westfalen)
Mutter "fahrlässige" Tötung 1 Wieder ist in Deutschland ein Baby gestorben. Wieder hatte vorher ein Jugendamt nicht reagiert. Niemandem war aufgefallen, dass der Kleine viel zu dünn war. Jetzt ist der drei Monate alte Junge tot, er verhungerte und verdurstete. Heillos überfordert vernachlässigte die 26-Jährige Mutter ihren kleinen Sohn, immer wieder vergaß sie ihn zu stillen. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Verdachts der wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung auf.
26.06.07 Much
(Nordrhein-Westfalen)
Vater fahrlässige Tötung 1 Der Mann hatte nach dem Abschlussfeuerwerk der Mucher Kirmes die zwei Monate alte Tochter bei seinen Eltern abgeholt und die Transportschale mit dem schlafenden Kind auf dem Beifahrersitz des Pkw abgestellt. Schließlich waren es ja bis nach Hause kaum mehr als zwei Kilometer. Doch dann habe er wegen eines Fuchses bremsen müssen. Das kleine Mädchen schleuderte gegen das Armaturenbrett und zog sich tödliche Verletzungen zu.
Urteil: 7 Monate Freiheitsstrafe mit Bewährung (2 Jahre)
28.08.07 Eiche
[Ortsteil von Ahrensfelde (Barnim)]
(Brandenburg)
Mutter ? 1 Sie hatte ihr Kind im Elternhaus im Berliner Umland zur Welt gebracht. Danach lieferte die 16-jährige Mutter den bereits toten Säugling in einer Berliner Klinik ab. Die Todesumstände des Neugeborenen sind unklar. Ärzte haben allerdings Zweifel an einem natürlichen Tod. Nach Informationen der Zeitung B.Z. soll das heimlich zur Welt gebrachte Baby in einem gefüllten Wäschesack gesteckt haben, den die Mutter der Beschuldigten – ohne nochmals in ihn zu schauen – in die Waschmaschine gab. Erst nach dem Waschgang habe sie die Leiche des Neugeborenen entdeckt – als sie die Kleider zum Trocknen aufhängen wollte.
06.09.07 Kamen
(Nordrhein-Westfalen)
Vater Körperverletzung mit Todesfolge 1 Ein 30 Jahre alter Mann hat in Kamen (Kreis Unna) seinen drei Monate alten Sohn misshandelt und durch Schütteln so schwer verletzt, dass das Baby später an Hirnverletzungen starb.
Urteil: sechs Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge sowie der Misshandlung von Schutzbefohlenen.
09.09.07 München
Vater Körperverletzung mit Todesfolge 1 In der Nacht zum 9.9.2007 sollte der Vater auf seine Zwillingskinder aufpassen. Ein Kind schrie und schrie. Der Vater nahm das Mädchen auf den Arm, ohne Erfolg. Da schüttelte er das Kind. In seinen Armen verlor das Kind das Bewusstsein. Urteil: fünf Jahren Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge
01.10.07 Plön
(Schleswig-Holstein)
Mutter Totschlag durch Unterlassen 1 Die Frau hatte die Schwangerschaft geleugnet und das Baby Anfang Oktober 2007 nachts allein auf der Toilette sitzend geboren. Danach ließ sie es dort unversorgt, das kleine Mädchen erfror. Das kleine Mädchen lebte möglicherweise noch, als die Mutter es später aus der Toilette nahm, wusch, in einen Teppich wickelte und in einer Tasche versteckte.
Urteil: zweieinhalb Jahre ohne Bewährung (15.12.08).
03.10.07 Cuxhaven
(Niedersachsen)
"Stiefvater" Körperverletzung mit Todesfolge 1 Ein 22 Jahre alter Mann hat in Cuxhaven das Baby seiner Lebensgefährtin getötet. Er habe gestanden, das elf Monate alte Kind durch massive Gewalt getötet zu haben.
Update: Sechs Jahre Freiheitsentzug wegen Körperverletzung mit Todesfolge (07.05.2008).
18.10.07 Ilsenburg
(Sachsen-Anhalt)
Mutter versuchter Mord 1 Der neugeborene Junge lag unbekleidet in einem Mühlgraben, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Erste Untersuchungen hätten ergeben, dass das Kind in den vorangegangenen 24 Stunden entbunden wurde.
Update: Weil das Kind bei der Entsorgung bereits tot war, lautet die Anklage nur versuchter Mord und nicht Mord.
Update: Urteil: 4 Jahre Haft wegen versuchten Mordes (28.03.2008)
17.10.07 Fritzlar
(Hessen)
Mutter Anklage:
Mord
1 Unter rätselhaften Umständen ist in Nordhessen ein neugeborenes Baby ums Leben gekommen. Am Donnerstag ermittelte die Polizei eigenen Angaben zufolge eine Frau, die das Baby am Samstagabend in einem Krankenhaus per Kaiserschnitt zur Welt gebracht hatte. Später stellte sich heraus, dass sie in der Klinik falsche Personalien angegeben hatte. Bereits am Sonntagmittag verließ die Frau laut Polizei unbemerkt und entgegen ärztlichem Rat mit dem Neugeborenen die Klinik in Fritzlar. Als die Polizei die Frau vier Tage später in der Wohnung ihrer Eltern fand, soll der Säugling tot im Kofferraum des Autos der Angeklagten gelegen haben - verpackt in einen Pappkarton und einen Müllsack.
Update, 24.11.08: Urteil: 8 (i.W. ACHT!) Monate Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung. Die Frau, die bereits elf Monate in Untersuchungshaft gesessen hatte, ist nach dem Urteilsspruch auf freiem Fuß. Für die Monate, die sie zu lang in Haft gesessen habe, werde sie entschädigt. Link
26.10.07 Gotha
(Thüringen)
Mutter Totschlag in minderschwerem Fall 1 Die 39-jährige Mutter hatte sich heute in einem Krankenhaus gemeldet und von der Geburt berichtet, wie ein Polizeisprecher sagte. Auch habe sie erzählt, sie habe das nur wenige Tage alte Baby in dem Container abgelegt. «Ich kann mir kein Kind leisten. Ich muss doch arbeiten gehen und Miete zahlen», zitierte Staatsanwalt Hannes Grünseisen das Motiv der Mutter. Sie hatte das Baby in eine Plastiktüte gesteckt und in den Müll geworfen. Laut Obduktion erstickte das lebend geborene Kind. Das Amtsgericht Gotha hatte den Erlass eines Haftbefehls wegen Mordes abgelehnt.
Urteil (23.05.08): 3 Jahre und 10 Monate Haft wegen Totschlags im minderschweren Fall
06.11.07 Betzdorf
(Rheinland-Pfalz)
Mutter versuchter Totschlag 1 Nach dem Fund einer teilweise skelettierten Babyleiche bei der Ortschaft Kirchen im Westerwald ist die 21-jährige Mutter in Betzdorf festgenommen worden. Gegen die 21-Jährige erging Haftbefehl wegen Totschlags, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Dienstag mitteilte.
Update, 17.04.08: Da unklar ist, ob das Baby nach der Geburt lebte, lautet die Anklage auf versuchten Totschlag. Einem Gutachten zufolge sei die Hausfrau zum Tatzeitpunkt vermindert schuldfähig gewesen.
06.11.07
(Mai 2007)
Wuppertal
(Nordrhein-Westfalen)
Mutter Totschlag 1 In dem Keller eines Hauses fanden die Beamten den in Plastiktüten verpackten Leichnam eines neugeborenen Kindes.
Update: Laut Anklage brachte die Frau das Mädchen im Mai 2007 in der Badewanne zur Welt und erstickte es. Bei ihrer ersten Vernehmung hatte sie schnell gestanden, das Kind geboren und direkt nach der Geburt getötet zu haben. Die Kinderleiche war erst ein halbes Jahr später gefunden worden. Nachbarn hatten den Verwesungsgeruch bemerkt und die Polizei gerufen.
Urteil: zwei Jahren Haft auf Bewährung (14.08.08)
11.11.07 Nördlingen
(Bayern)
Freund der Mutter Mord 1 Ein Kleinkind ist im bayerischen Nördlingen an den Folgen schwerer Misshandlungen gestorben. Der 42 Jahre alte Lebensgefährte der Mutter sei unter dringendem Tatverdacht verhaftet worden, teilte die Polizei mit. Er soll das einjährige Mädchen am 11. November zunächst ins Gesicht geschlagen und anschließend so lange gewürgt haben, bis es starb. Auslöser für die Tat war laut Polizei, dass das Mädchen in der Nacht aufgewacht war und laut geschrien hatte. Der Freund der Mutter hatte selbst den Notarzt gerufen.
Urteil: Lebenslange Haft wegen Mordes in Tateinheit mit Körperverletzung und Misshandlung Schutzbefohlener
28.11.07 Plauen
(Sachsen)
Mutter Totschlag 3 Mögliche Unregelmäßigkeiten zum Verbleib der Tochter waren dem Gesundheits- und Jugendamt Plauen im Zuge der Vorschuluntersuchungen für 2008 aufgefallen. Diese Erkenntnisse wurden umgehend der Plauener Polizei mitgeteilt. Beamte der Kripo vernahmen die 28-Jährige noch am selben Tag. In einer Vernehmung äußerte die 28-jährige Tatverdächtige, dass ihre Tochter wenige Tage nach der Geburt zu Tode gekommen sei. Dann habe sie die Leiche in einem Koffer versteckt. Dieser Koffer konnte sichergestellt werden.
Update: Das zweite tote Kind wurde am 04.12.07 in einer Kühltruhe der Wohnung entdeckt. Den dritten Leichnam fanden die Fahnder auf dem Balkon der Wohnung am 05.12.07. Ein Richter erließ Haftbefehl wegen des Verdachts auf dreifachen Totschlag. Die Kinder kamen in 02/2002, 01/2004 und 09/2005 zur Welt.
06.12.07 Berlin
(Berlin)
Mutter - 1 Eine Mutter und ihre sechs Wochen alte Tochter sind tot in ihrer Wohnung gefunden worden. Die Mutter erlag möglicherweise einer Krankheit. Das Baby starb darauf, weil es nicht mehr versorgt wurde. Die junge Mutter wurde laut Polizei vom Jugendamt betreut. Es gebe bisher keine Hinweise auf eine Straftat oder Selbstmord, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei.
06.12.07 Ochtrup
(Nordrhein-Westfalen)
Mutter - 1 Laut Anklage hatte sie ihr Kind am 6. Dezember 2007 auf ein Heizkissen gebettet und dabei versehentlich die Temperatureinstellung auf 75 Grad Celsius hochgefahren. Durch einen Defekt war die Temperatur des Kissens später auf 160 Grad angestiegen. Richter Gerd Veltman sah im Strafgesetzbuch am Ende keine „adäquate Strafe“, die der Mutter auferlegt werden könne, wie er sagte. Sie sei mit dem Tod ihres Kindes „genug gestraft“. Damit wurde das Verfahren gegen die Frau auf Kosten der Landeskasse eingestellt. Das Heizkissen war bereits über 20 Jahre alt.
Link
07.12.07 Nordhausen
(Thüringen)
Mutter Totschlag 1 Die Polizei hat in Nordhausen ein totes Baby gefunden. Die Behörde wurde nach eigenen Angaben von einer Hamburger Selbsthilfegruppe alarmiert. Zuvor hatte sich die Mutter bei der Gruppe telefonisch gemeldet. Als die Rettungskräfte in der Plattenbausiedlung eintrafen, war das Mädchen stark unterkühlt und leblos. Offenbar wurde das Kind nach der Geburt nicht versorgt. Der Täterin wird Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen.
10.12.07 Reilingen
(Baden-Württemberg)
? ? 1 Grausiger Fund: In der Nähe der A 6 bei Heidelberg (etwa hundert Meter entfernt von einem Parkplatz der A 6 kurz vor dem Walldorfer Kreuz) hat ein Mann ein totes Baby in einer Plastiktüte entdeckt. Der Leichnam des Säuglings habe seit mehreren Wochen dort gelegen. Offenbar handele es sich bei dem toten Baby um einen Jungen. Spuren äußerer Gewalteinwirkung seien nicht erkennbar.
11.12.07 Schwarzheide
(Brandenburg)
Mutter Totschlag 1 Im südbrandenburgischen Schwarzheide soll eine 17-Jährige ihren Säugling nach Angaben der Cottbuser Staatsanwaltschaft kurz nach der Geburt getötet haben. Die Schülerin brachte ihr Kind nach Behördenangaben am 5. Dezember allein in ihrem Kinderzimmer zur Welt. Das Kind sei nach dem vorläufigen Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung erdrosselt worden. «Es hat nicht mehr lange gelebt», sagte Oberstaatsanwalt Horst Nothbaum. Gegen die junge Mutter werde wegen Verdachts des Totschlages ermittelt. Die Kinderleiche sei bei der Durchsuchung des Zimmers in einer Plastikrollbox gefunden worden.
18.12.07 Gera
(Thüringen)
Mutter Körperverletzung mit Todesfolge 1 Wie die Staatsanwaltschaft Gera mitteilte, soll eine 24 Jahre alte Mutter ihren sechs Wochen alten Säugling am 24. September 2007 in ihrer Geraer Wohnung getötet haben.
Update: Urteil: 7 Jahre Haft. Sie habe im Ärger das Baby von einem Hocker gestoßen und dann zweimal mit dem Kopf auf den Boden geschlagen, befand die erste Strafkammer. Ein Gutachter verglich den Schlag, dem Lanas Köpfchen dabei ausgesetzt war, mit der Wucht eines Baseballschlägers. Die Kleine starb wenige Tage später im Krankenhaus an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas. Das Urteil lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge und Misshandlung Schutzbefohlener.
 
*) kein Tötungsdelikt
Summe gefundener Babys in 2007: davon Tötungsdelikte:
 
Anzahl Täter:  (); Anzahl Babys:
Anzahl Täterinnen:  ( biologische Mütter); Anzahl Babys:
Bei der Täterinnenschaft nicht eingerechnet sind Fälle, in denen die Täterinnenschaft ungeklärt ist.
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Lebendaussetzungen von Babys 2007

Datum Ort Täter/in Anzahl Umstände
11.03.07 Bawinkel Mutter 1 Eine 19 Jahre alte Frau hat zugegeben, ihr Neugeborenes im Emsland ausgesetzt zu haben. Spaziergänger hatten das Baby am 11. März vor dem ehemaligen Pfarrhaus von Bawinkel im Emsland gefunden. Das Baby wird weiterhin in einem Krankenhaus versorgt. Es hatte leichte Unterkühlungen erlitten, war aber sonst gesund. Ein Hinweis aus der Bevölkerung habe auf die Spur der jungen Mutter geführt, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Lingen. Sie habe die Tat sofort zugegeben.
29.03.07 Stuttgart beide Eltern? 1 In der Herz Jesu Kirche in Stuttgart wurde ein Baby gefunden. Der Kindersitz, in dem der Junge friedlich schlief, stand zwischen den Kirchenbänken. Bei den Eltern handelt es sich laut Polizeiangaben um ein rumänisches unverheiratetes Paar. Der Aufenthaltsort der 27 Jahre alten Frau und des 33 Jahre alten Mannes seien jedoch nicht bekannt.
23.04.07 Kaltenkirchen Mutter? 1 Ein neugeborener Säugling wurde gestern Abend auf dem Gelände der Paracelsus-Klinik in Kaltenkirchen gefunden. Das maximal ein Tag alte Mädchen wurde von einer Krankenschwester in einem Durchgang neben der Garage für Rettungswagen entdeckt.
29.04.07 Bad Dürrheim Mutter? 1 Bei Bad Dürrheim (Nähe Autobahn A 81 Stuttgart - Singen) wurde ein neugeborenes Mädchen auf einer Wiese ausgesetzt. Das Kind war in der Nähe der Autobahn nackt in einem Feld von Spaziergängern aufgefunden worden. Es ist wohlauf und befindet sich mittlerweile bei Pflegeltern.
03.05.07 Weißenfels Mutter? 1 Auf den Treppen einer Katholischen Kirche in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) ist in der Nacht ein Neugeborenes ausgesetzt worden. Es handle sich um ein etwa 12 bis 24 Stunden altes Mädchen, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Trotz leichter Unterkühlung (das Kind wurde bei 12°C ausgesetzt) befinde sich der Säugling in einem guten Allgemeinzustand. Zwei Frauen, die etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht an der Kirche vorbei gingen, fanden das schreiende Kind und informierten den Pfarrer. Das Mädchen war in ein Handtuch und eine schwarze Damenstrickjacke gewickelt.
24.05.07 Esslingen Mutter? 1 Ein neugeborenes Baby ist in der Nacht zum Freitag in der Esslinger Innenstadt ausgesetzt worden. Das Mädchen war offensichtlich erst wenige Stunden zuvor geboren worden. Beamte der Esslinger Polizei hatten gegen 03.30 Uhr vor dem Eingang des Ordnungsamts in der Beblinger eine Decke und darin das neugeborene Mädchen entdeckt.
28.05.07 Geislingen Mutter? 1 Ein neugeborenes Kind ist am Montagabend vor einem Doppelhaus in Geislingen an der Steige (Kreis Göppingen) ausgesetzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, fand eine Bewohnerin den vier bis fünf Tage alten männlichen Säugling als sie am späten Abend nach Hause kam. Er lag in Decken eingehüllt vor der Haustür. Ersten Untersuchungen zufolge ist das Kind nicht unter ärztlicher Betreuung zur Welt gebracht worden.
02.06.07 Kreis Euskirchen Mutter 1 In der Praxis ihres Arbeitgebers aus dem Kreis Euskirchen suchte die damals 20-Jährige am 2. Juni die Toilette auf und entband mutterseelenallein ihr Kind. Sie wickelte den Neugeborenen in ein Handtuch und legte ihn in einer Garderobe neben der Toilette ab. Die Veterinärin, der die junge Frau noch von der Toilette aus zugerufen hatte, dass sie gleich bei der Versorgung eines Patienten helfen werde, wurde misstrauisch. Die Tierärztin sah sich in der Toilette und in der Garderobe um und entdeckte den Säugling. Den Neugeborenen präsentierte sie der Mutter. „Tu das weg, das darf keiner wissen“ war die Reaktion der 20-Jährigen.
17.07.07 Mannheim Mutter 1 In Mannheim ist ein drei Monate alter Säugling in einem Plastiksack ausgesetzt worden. Wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, wurde das Mädchen am Dienstag auf einem Spielplatz in einem Gebüsch gefunden. Der Säugling war stark überhitzt und musste von einem Rettungsarzt behandelt werden. Die Polizei nahm die 33-jährige Mutter vorläufig fest, das kleine Mädchen befindet sich wieder in der Obhut des Vaters.
Update: Am 11.04.08 ordnete das Landgericht Mannheim die Unterbringung der psychisch kranken (und somit "schuldunfähigen") Frau in einer psychiatrischen Klinik an.
08.08.07 Schillig Mutter 1 Ein Mitarbeiter einer Kirchengemeinde in Schillig im niedersächsischen Kreis Friesland hat ein Findelkind gefunden. Der neugeborene Junge sei vermutlich von der Kindsmutter im hinteren Bereich der Sankt-Nikolai-Kirche abgelegt worden, eilte die Polizei in Wilhelmshaven mit. Der in eine weiße Strickjacke eingehüllte Säugling wurde noch in der Kirche von einem Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
13.08.07 Soltau Mutter 1 Eine auf der Durchreise befindliche rumänische vierköpfige Reisegruppe machte am späten Montagabend auf dem Parkplatz des Heidekreisklinikums in Soltau Station. Sie schlug dort ihr Quartier mit einem Zelt auf. Eine 21-jährige Frau der Gruppe begab sich stationär in die Obhut der Entbindungsstation und brachte noch am selben Abend ein Mädchen zur Welt. Am Dienstagnachmittag vermissten Klinikangehörige die Wöchnerin. Auch die Personen auf dem Parkplatz waren nicht mehr aufzufinden. Offensichtlich waren sie abgereist. Den Säugling ließen sie auf der Entbindungsstation zurück.
24.08.07 Heidelberg Mutter 1 Ein neugeborenes Baby fand ein Mitarbeiter des St. Josefskrankenhauses morgens - abgestellt in einem Körbchen auf der Zufahrt zur Klinik. Polizei: Aussetzung nicht strafbar: "Sie war sicher in einer psychischen Ausnahmesituation", sagte Polizeisprecher Harald Kurzer. Strafbares Verhalten könne der Frau nicht vorgeworfen werden, weil das Kind mit Bedacht so abgelegt worden sei, dass es in keine hilflose Lage gerate.
05.12.07 Berlin Mutter 1 Sie legte ihr Baby am Fuße eines Baumes ab, wickelte es in eine Tasche ein und wollte sich davonmachen: Die Polizei hat eine Frau in Berlin festgenommen, die ihr Neugeborenes in einer Grünanlage aussetzen wollte. Ein Zeuge hatte die Beamten alarmiert. Ermittlungen ergaben, dass die 26-Jährige zusammen mit dem Kind aus einem Krankenhaus verschwunden war, in dem sie wenige Tage zuvor entbunden hatte. Die Frau sollte einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Das Baby wurde vom Jugendamt in Obhut genommen.

Letzte Änderung: 01.01.1970